Forellenangeln in fließenden Bächen: vielleicht die schönste Fischerei, die es gibt

Werpend op forel in stromende beekjes: misschien wel de mooiste visserij die er is

In diesem Blog nehmen wir dich mit zu dem klarsten Wasser, das du als Sportangler finden kannst: fließende Bäche und kleine Flüsse, in denen Forellen herrschen. Leicht gepackt, mit kleinem Kunstköder werfend, am Wasser entlang streifend oder watend auf der Suche nach dem einen Schatten unter einem Stein oder einer Strömungskante, wo eine Forelle wartet. Für uns gibt es kaum eine schönere Art zu angeln.

Du stehst mitten in der Natur, angelst aktiv und visuell, und den ersten harten Schlag einer wilden Forelle auf einen Spoon oder Wobbler vergisst du nie. Fährst du diesen Sommer nach Italien, Österreich, Belgien, Luxemburg, Frankreich, Deutschland, Dänemark, Schweden oder Norwegen? Dann wartet dort vielleicht die Fischerei deines Lebens auf dich. Aber auch näher zu Hause gibt es Möglichkeiten. Mit etwas guter Suche kannst du sogar in den Niederlanden an einigen fließenden Bächen und Flüssen wunderschöne Forellenfischerei erleben.

Warum diese Fischerei so besonders ist

Vergiss den klassischen Forellenteich mit Teig und Pose. Das ist eine ganz andere Art des Angelns. In natürlichen Bächen hast du es mit wilden oder halbwilden Forellen zu tun, die scharf, schnell und unglaublich kampfstark sind. Sie leben in sauerstoffreichem, kühlem und kristallklarem Wasser und suchen Stellen auf, an denen die Strömung Nahrung heranführt, ohne dass sie selbst viel Energie aufwenden müssen.

Denk an die ruhige Stelle hinter einem Stein, eine tiefe Mulde unter einer Stromschnelle oder einen dunklen Platz unter überhängenden Ästen. Da das Wasser oft glasklar ist und Forellen von Natur aus scheu sind, dreht sich alles ums Anschleichen, genaues Beobachten und präzises Werfen. Genau das macht diese Fischerei so süchtig machend. Und dann haben wir noch nicht einmal von den harten Bissen gesprochen, die aus dem Nichts kommen können.

Leichtes Material, maximales Gefühl

Das Schöne an dieser Fischerei ist, dass man wenig braucht und alles leicht mit in den Urlaub nehmen kann. Eine leichte Forellenrute oder Spinnrute von etwa 1,80 bis 2,30 Meter mit geringem Wurfgewicht ist ideal. Kombiniere sie mit einer geschmeidig laufenden Rolle in Größe 1000 bis 2500 und einer fein einstellbaren Bremse. Diese Bremse wird viel zu tun haben, sobald eine starke Forelle in die Strömung abtaucht.

Unten findest du einige Ruten, die perfekt für diese Fischerei geeignet sind:

Bei Rollen wählt man am besten ein leichtes, geschmeidig laufendes Modell mit feiner Bremse:

Als Hauptschnur angeln viele Forellenangler mit einer dünnen geflochtenen Schnur von etwa 0,06 bis 0,10 mm für maximalen Kontakt und Gefühl. Dafür verwendet man eine Fluorocarbon-Vorfach von etwa 60 bis 100 Zentimetern mit einer Stärke zwischen 0,18 und 0,25 mm, da diese im klaren Wasser kaum sichtbar ist. Dies sind einige Schnüre, die sich perfekt zum Forellenangeln in fließendem Wasser eignen:

Außerdem sind ein paar Dinge eigentlich unverzichtbar:

Diese Polaroidbrille ist vielleicht das wichtigste Ausrüstungsstück von allen. Sobald das Wasser nicht mehr blendet, siehst du plötzlich Strömungskanten, Steine, Mulden und manchmal sogar die Forellen selbst liegen.

Welches Kunstköder nimmst du mit?

Halte es einfach, aber sorge für etwas Abwechslung. Kleine Wobbler sind perfekt für fließendes Wasser. Denke an Modelle wie den Nays RNN, Savage Gear Sticklebait Twitch, Salmo Hornet und SPRO Iris The Kid. Indem du sie mit kurzen Zupfern einholst, erweckst du sie wunderbar zum Leben zwischen den Strömungen.

Außerdem bleiben kleine Spoons von 1 bis 4 Gramm absolute Klassiker für Forellen. Sie werfen überraschend weit, blitzen schön im Wasser und drehen sich schon bei minimaler Geschwindigkeit. Besonders in flachen Bächen können sie tödlich effektiv sein.

Ist der Fisch etwas tiefer oder beißt vorsichtig? Dann sind kleine Softbaits auf einem leichten Jigkopf ideal, um kontrolliert durch tiefe Mulden oder entlang von Strömungskanten zu angeln.

Farblich gilt meist:

  • Klares Wasser und Sonne: natürliche Töne;
  • Dunkles oder trübes Wasser: auffälligere Farben.

Letztlich bleibt es vor allem eine Frage des Abwechselns, bis du entdeckst, worauf die Forelle an diesem Tag anspricht.

Wo findest du Forellen im Urlaub?

Das Schöne ist, dass viele der besten Bäche überraschend nah an Urlaubsorten liegen. In Italien und Österreich findest du in den Alpen zahlreiche kristallklare Bergbäche voller Bachforellen und Regenbogenforellen. Frankreich und Deutschland bieten wunderschöne Flüsse in Regionen wie den Vogesen, dem Jura und dem Schwarzwald.

Auch ganz in der Nähe kannst du fantastisch angeln. In den belgischen und luxemburgischen Ardennen fließen viele schöne Forellengewässer, in denen du wunderbar streifen kannst. Und wer weiter nach Norden reist, Richtung Dänemark, Schweden oder Norwegen, gelangt in riesige, unberührte Naturlandschaften, in denen neben Forellen manchmal sogar Lachsfische schwimmen.

Einmal am Wasser sind das oft die besten Plätze:

  • Der Windschatten hinter großen Steinen
  • Strömungskanten, an denen sich Nahrung sammelt
  • Tiefe Löcher nach einer Verengung;
  • Schattenplätze unter Ästen oder Brücken.

Achte auf die lokalen Vorschriften. In fast jedem Land brauchst du eine Erlaubnis und es gelten Regeln zu Saison, Mindestmaß und manchmal auch zur Art des verwendeten Köders. Regel das vorher gut, zum Beispiel über einen lokalen Angelshop oder die Touristeninformation.

Techniken: So verführst du die Forelle

Das Werfen auf Forelle dreht sich um Präzision, Gefühl und klugen Einsatz der Strömung. Eine der effektivsten Methoden ist das Upstream-Angeln. Forellen stehen fast immer mit dem Kopf gegen die Strömung. Wenn du von unten nach oben angelst, näherst du dich dem Fisch von hinten und die Chance, dass er dich sieht, ist geringer.

Wirf flussaufwärts und hol deinen Köder etwas schneller ein als die Strömung. So behältst du die Kontrolle und dein Köder bewegt sich natürlich. Auch schräg flussabwärts werfen funktioniert hervorragend. Du lässt deinen Wobbler oder Blinker dann schön durch die Strömungskante „schwingen“, was oft aggressive Reaktionsbisse auslöst.

Bei Wobblern funktionieren kleine Spitzenbewegungen der Rutenspitze perfekt: Spitze, Spitze, Pause. Gerade in diesen kurzen Pausen kommt der Biss oft heftig.

Einen Blinker musst du meist kaum aktiv einholen. Lass ihn einfach von der Strömung arbeiten, während du Kontakt zur Schnur hältst.

Und vielleicht der wichtigste Tipp: Bleib mobil. Forellen verteilen sich über den Bach. Gib einem Platz ein paar gute Würfe und geh dann weiter zur nächsten Vertiefung oder Strömungskante.

Die wichtigsten Tipps noch einmal zusammengefasst

  • Schleiche dich an und bleib niedrig. Forellen reagieren extrem schnell auf Vibrationen und Silhouetten.
  • Dein erster Wurf an einem neuen Platz ist oft der wichtigste.
  • Schau dir das Wasser zuerst an, bevor du wirfst.
  • Angel leicht und subtil mit dünnen Schnüren und kleinem Kunstköder.
  • Benutze ein Gumminetz und mach deine Hände nass, bevor du einen Fisch anfasst.
  • Setze die Forelle ruhig mit dem Kopf in die Strömung zurück, damit sie sich gut erholen kann.
  • Wat vorsichtig: Steine sind glatter als sie aussehen und die Strömung oft stärker als du denkst.

Das musst du wirklich mal erleben

Das Werfen auf Forelle in fließenden Bächen ist vielleicht die reinste Form des Kunstköderangelns, die es gibt. Du angelst aktiv, bist ständig damit beschäftigt, das Wasser zu lesen, und jeder Biss fühlt sich verdient an.

Also schnapp dir deinen Watanzug, fülle deine Tasche mit Blinker, Wobblern und kleinen Softbaits, besorge dir die Erlaubnis und suche den einen kristallklaren Bach auf. Vielleicht spürst du dort gleich diesen harten Schlag, siehst einen Blitz durchs Wasser schießen und weißt sofort wieder, warum wir so gerne angeln.

Gehst du in diesem Urlaub Forellen angeln?
Lass es uns wissen und teile vor allem deine schönsten Fangfotos!

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